Chladnische Klangfiguren
Mit einem Geigenbogen wird eine dünne Metallplatte angestrichen, deren Mittelpunkt auf
einem Ständer befestigt ist. Der dünn auf die Membrane gestreute feine Quarzsand beginnt
zu tanzen. Er ordnet sich zu schönen, organisch wirkenden Mustern, die das in der Membran
entstehende Schwingungsbild wiedergeben. Aus dem scheinbar undifferenzierten Nichts entstehen –
wie durch Zauberhand – Muster und Figuren.
Optische Scheibe
Die Scheibe zeigt eine Spirale, die sich zur Mitte hin verengt und nach außen öffnet.
Dreht man die Scheibe im Uhrzeigersinn, so scheint sich die Spirale immer mehr zu erweitern.
Dreht man sie entgegengesetzt, so bildet sich ein tiefer werdender Trichter. Diese Phänomene
können durch die Drehgeschwindigkeit beeinflusst und verändert werden.
Wendet man seinen Blick von der Scheibe ab, so scheint sich – zum großen Erstaunen – die
Umgebung wie im Zeitraffer zu verengen bzw. zu erweitern. Der Sehsinn „balanciert“ aus.
Wasserklangspritzschale
Man befeuchtet die Hände mit Wasser und reibt gleichmäßig über die Griffe der Schale. Durch
die Reibung entstehen Schallwellen, die sich über die Schale in das Wasser übertragen. Sie
versetzen das Wasser in Schwingung und es beginnt zu Tanzen.
Summstein
Man steckt seinen Kopf in die rundliche Aushöhlung des Steinblocks. Man summt und versucht
die Höhe des Summtons so abzustimmen, dass das Summen in ein innen wie außen wahrnehmbares Dröhnen übergeht.
Die Schallwellen die dabei entstehen, versetzen das Wasser im Körper in Schwingung und eine
Vibration ist deutlich zu merken.
Riechbaum
Verschiedene Gerüche stellen unseren Geruchssinn auf die Probe. „Errichen“ Sie immer das
Richtige? Oder erinnert Sie ein Geruch an eine Situation oder einen Menschen? Woher kommt
eigentlich der Ausdruck „Jemanden nicht riechen können“?
Für alle Stationen gilt: Selbst probieren und forschen macht am meisten Spass.